1. Internationaler Oh-Do-Kwan-Stiftungscup setzt Maßstäbe in der U17

Die Auswahlteams aus Bayern sichern sich am 8. und 9.10.2016 in München Bronze!

Zunächst war es ein Pilotprojekt: die Stiftung generierte Gelder für die Ausrichtung eines internationalen Events der Jugend, der TSV als ausführender Verein knobelte im Vorfeld am Modus, an den einzuladenden Vereine und Nationen, am Ende war es ein Volltreffer. 9 Mannschaften waren bei der MU17 am Start, 5 bei der FU17, durch einige Terminkollisionen konnten manche Teams leider nicht anreisen.
Neben 2 Auswahlteams aus Bayern unter der Führung von Winston Gordon, waren Mannschaften aus Bern und Weinfelden in der Schweiz vor Ort, die starke Truppe aus dem österreichischen Mühlviertel, der Landesverband Salzburg, der JSB Belgrad, ein Nationalteam aus Slovenien und der Czech Republic auf der Matte. Die Trainer hatten ihre Verbindungen spielen lassen und nicht nur mit diesem einmaligen Mannschaftereignis gelockt, sondern auch der Möglichkeit hier druckfrei internationale Wettkampferfahrungen zu sammeln.
Unisono wurde die perfekte Ausrichtung gelobt, die Einteilung in die 5 Gewichtsklassen entsprach der Verteilungskurve in dieser Altersklasse, das Kämpfen in zwei Pools gab den Kämpfern ausreichend Möglichkeit sich zu messen. „Hier stehen die jungen Athleten im Vordergrund,“ so ein betreuender Trainer, „ kein bürokratischer Schnickschnack, trotzdem wird konzentriert auf der Matte um den Sieg gekämpft.“ „Das Judoniveau ist erfreulich hoch, hier können und müssen sich meine Athleten orientieren, im nächsten Jahr werden sie mit Sicherheit noch eine Schippe drauflegen können. Der Motivationsfaktor spielt eine große Rolle.“

Ein Trainer aus Österreich war ebenso begeistert: „Ein tolles Turnier, morgen werde ich mit meiner Tochter wieder kommen, wann hat man sonst einmal die Möglichkeit, mit diesen Teams in einer kleinen Mannschaft und einem einmaligen Ambiente zu konkurrieren?“
Über das hohe Niveau waren die meisten Athleten und Trainer positiv überrascht. Die Gruppierung aus dem Mühlviertel war mit drei Staatsmeistern angereist, die Mannschaft aus der tschechischen Republik durchweg mit dem Nationalteam bestückt. Diese zwei Teams sollten mit technisch versiertem Judo später auch das Finale bestreiten.

Die Auswahlteams aus Bayern hatten es demnach mit zum Teil starken Mannschaften zu tun und um ein Haar hätte es mit der Finalteilnahme des Teams A klappen können. Aber auch Bronze bedeutet bei dieser Leistungsdichte ein hervorragendes Ergebnis; gemeinsam wurde nach dem Turnier am Samstagabend gegessen und viel gelacht.

Der zweite Tag war bei der FU17 ein wenig ruhiger; 5 Teams wollten siegreich sein, am Ende stand das Team aus Rom mit Gold gekürt ganz oben, Silber wie bei dem Männern gab es für die Czech Republic und Rang drei wie bei der MU17 ging hier ebenfalls nach Bayern. Claudia Straub, Landestrainerin der weiblichen Jugend zeigte sich zufrieden: „tolle Kämpfe und eine hervorragende Mannschaftsleistung machen schon Lust auf das nächste Jahr.“

Im kommenden Jahr soll der Cup noch ein paar mehr Teams anlocken, das Poolsystem bleibt jedoch bestehen; bei dieser makellosen Organisation kann das Format aufgestockt werden, ohne dass die Qualität leidet.

Dem Organisationsteam in Großhadern, der Jugendleitung und der Abteilungsleiterin sei Dank für den Einsatz, dem generösen Sponsor ist diese Veranstaltung sicherlich mehr als entsprochen worden.

Das könnte Dich auch interessieren...