Münchner U16-Mädchen bringen starke Leistung in Bottrop

202 Kämpferinnen aus Slowenien, Tschechien, den Niederlanden und fast allen Landesverbänden gingen beim 15. Internationalen Turnier der weiblichen Jugend U16 in Bottrop an den Start. Bei diesem DJB-Sichtungsturnier waren erneut viele der stärksten weiblichen Judoka aus ganz Deutschland angetreten um einen der begehrten Pokale zu gewinnen.

Vom TSV Großhadern waren mit Amelie Lenhard (-40kg), Jule Ziegler (-44kg), Amina Bornhäuser, Samira Bock und Hanna Forstner (alle -52kg) insgesamt fünf Kämpferinnen mit von der Partie.

Amelie Lenhard vermochte den ersten Kampf noch souverän für sich zu entscheiden, wurde jedoch bei der nächsten Begegnung durch einen Würger besiegt. In der Trostrunde gab es dann einen spannenden Kampf, den Amelie leider am Ende knapp verlor.
Aufgrund einer unglücklichen Auslosung traf Jule Ziegler gleich im ersten Kampf auf Anja Vishnevskaja aus NRW. Diesen Kampf verlor sie zwar knapp, konnte dann jedoch in der Trostrunde zeigen, was in ihr steckt. Alle Trostrundenkämpfe entschied sie souverän für sich und zeigte im kleinen Finale sogar einen tollen Koshi-Jime. Damit durfte sie am Ende die hoch verdiente Bronze-Medaille mit nach Bayern nehmen.

Für Amina Bornhäuser lief es hingegen nicht so gut. Sie unterlag in ihrem Auftaktkampf denkbar knapp und schied damit schon viel zu früh aus dem Turnier aus. Schade.

Bei Hanna Forstner ging es etwas besser, sie gewann den ersten Kampf, unterlag dann aber in der nachfolgenden Begegnung. Leider konnte ihre Gegnerin daraufhin das Poolfinale nicht für sich entscheiden, so dass Hanna keine Chance mehr in der Trostrunde bekam.
Einen perfekten Tag hingegen hatte Samira Bock. Sie gewann die ersten beiden Kämpfe souverän und trat im dritten Kampf gegen Bente Fünfgelder aus Thüringen an. Auch diesen Kampf konnte sie für sich entscheiden, so dass sie im Halbfinale auf Anika Böhm aus Heubach traf. Gegen sie hatte Samira noch bei den süddeutschen Meisterschaften knapp das Nachsehen, in Bottrop jedoch war es eine klare Sache. Ippon für Samira und damit Einzug ins Finale. Hier wartete mit Leonie Markus aus Berlin eine für Samira unbekannte Opponentin auf sie. Samira nutzte aber eine sich bietende Situation am Boden geschickt und gewann damit das Finale. Gold für Samira! Bei der anschließenden Siegerehrung gab es noch eine weitere Überraschung. Der Pokal für die beste Technikerin ging ebenfalls an Samira, womit sie nicht gerechnet hatte. Gratulation auch hierzu.

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