Ranandi Holstein gewinnt Gold beim internationalen ega-Pokalturnier in Erfurt

Während die größeren U16-Judoka am Vortag beim Thüringer Messecup in Erfurt ihr Können zeigten, war der Nachwuchs der Altersklasse U13 am 29.04.2018 an der Reihe. Insgesamt 366 Mädchen und Jungs waren zum 26. internationalen ega-Pokalturnier ins Steigerwaldstadion nach Erfurt gekommen, um einen der begehrten Podestplätze zu erstreiten. Gekämpft wurde bereits nach den Regeln der U15 (d.h. Armhebel waren erlaubt).

Der TSV Großhadern war mit einem starken Team angereist. Auf das anspruchsvolle Abenteuer haben sich 10 mutige Judoka eingelassen:

Sebastian Bauer (-40 kg)
Paul Ecke (-34 kg)
Ranandi Holstein (-30 kg)
Nabil Jiti (-31 kg)
Ismail Naciri (-31 kg)
Johannes Naefe (-29 kg)
Matthäus Naefe (-37 kg)
Rufus Rieger (-40 kg)
Esther Schiller (-36 kg)
Valentin Sommer (-43 kg)

Für die meisten war der Traum von einer Medaille leider schnell zuende.

Hervorzuheben ist die Leistung von Ranandi Holstein, einem talentierten Mädchen, das als jüngster Jahrgang zu den „Underdogs“ zählte. In ihrer Gewichtsklasse -30 kg wollte sie dennoch beweisen, dass sie die Beste der 10 Kämpferinnen war. Und das ist ihr auf sehenswerte Weise gelungen! Gegen Lotta Zeier vom TSV Germania Neustadt zeigte sie blitzsauberes Judo und beendete den Kampf nach etwas über einer Minute mit Ippon. Ähnlich konsequent agierte Ranandi gegen die starke Niederländerin Sterre Leppers (JC Hercules); ein Waza-ari im Golden Score nach dreieinhalb Minuten sichterte ihr den Einzug ins Finale. Dort traf sie auf Vivien Vajkant vom TSV Abensberg. Ranandi ging mit einer Waza-ari-Wertung in Führung und hielt diesen Punkt bis zum Ablauf der Kampfzeit. Sie erhielt die Goldmedaille für eine hervorragende Leistung.


Esther Schiller hatte einen noch schwereren Weg vor sich: Sie musste sich in der Gewichtsklasse -36 kg gegen 24 Konkurrentinnen behaupten. Den Sieg gegen Ayla Arnaut (PSV Berlin) machte sie bereits nach 20 Sekunden klar – Ippon! In der zweiten Runde kassierte sie leider eine Niederlage durch Vanessa Geretzki vom TSV Abensberg (Platz 1 beim Bavaria-Cup, Platz 3 in Backnang). Doch dann war Esther nicht mehr aufzuhalten. In den Kämpfen gegen Greta Papenthien (Eimsbütteler TV), Franziska Massur (SF Harteck) und Julia Beissenhirtz (Kaizen Berlin) begeisterte uns Esther mit einem Ippon-Durchmarsch und dem super Endergebnis von Platz 3. Herzlichen Glückwunsch zur Bronzemedaille!

Die wichtigste Botschaft geht an unseren Nachwuchs, deren starkes Engagement am vergangenen Wochenende nicht von Erfolg gekrönt war: Jungs, nicht aufgeben, ihr steht noch ganz am Anfang! Ihr habt Willen, Courage und Teamgeist gezeigt. Erfurt ist kein Kinderspiel. Bleibt dran, trainiert fleißig weiter und dann wird auch noch der Erfolg kommen! Am Ende gewinnt derjenige, der zehnmal hinfällt und elfmal aufsteht.

Lieben Dank an unseren unermüdlichen Trainer Babak Banaiy, der das Team durch den Tag begleitet hat. Ebenfalls herzlichen Dank an den Landestrainer Daniel Wächter für seine Unterstützung.

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