Allen Widrigkeiten zum Trotz: U12-Mädchen werden 3. bei Bayerischer VMM

Die U12-Mädchen aus Großhadern haben ein großartiges Ergebnis bei dem Bayerischen Mannschaftsturnier in Müchberg am 13.05.2018 aus dem Hut gezaubert. Während die anderen Teams mit vollen Mannschaften (8 Judoka) angetreten waren, sahen die Gewinnchancen für die Mannschaft vom TSV Großhadern mit Theresa Abold, Melissa Elliott, Ranandi Holstein und Pilar Schneefuß eher mager aus. Selbst als Ranandis jüngere Schwester Sakinah noch kurzfristig hinzugezogen wurde, war das Team immer noch stark unterrepräsentiert. In den meisten Begegnungen waren schon 3 Kämpfe von vornherein verloren, nur weil  bei uns in der Gewichtsklasse niemand zu Verfügung stand, um gegen die Gegnerin anzutreten.

Trotz dieses Nachteiles bewiesen die Großhaderner Mädchen einen unglaublichen Kampfgeist und lieferten eine überzeugende Leistung, sodass sie in der ersten Runde gegen den TV Erlangen einen Sieg einfahren konnten. In der zweiten Runde sah es schon anders aus. Der TSV Abensberg hatte eine sehr starke 8-köpfige Mannschaft und so war es keine Schande, gegen den späteren Gewinner des Turnieres zu verlieren.

In der dritten Runde stand eine spannende Begegnung mit der Kampfgemeinschaft TV Lenggries/SV Wackersberg bevor. Nach einer Reihe von harten Kämpfen stand es unentschieden. Drei Mädchen – Ranandi, Sakinah and Melissa – wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um nochmals auf die Matte zu gehen und die Entscheidung herbeizuführen. Dabei haben sie sich hervorragend gegeben und den entscheidenden Punkt für Großhadern geholt. Dadurch war unserem Team mindestens der dritte Platz in diesem Wettkampf sicher und sie hatten sich den Weg ins Halbfinale freigekämpft.

Zu Beginn des Tages hätte niemand erwartet, dass es unsere fünf Mädels in die Finalrunde schaffen würden. Doch sie hatten das Unerwartete geschafft! In ihrer vierten Begegnung standen sie somit der Kampfgemeinschaft TSV Alternfurt/TV Altdorf gegenüber, doch das war sogar für unsere starken Judo-Mädels etwas zu viel.

Alle fünf Mädchen zeigten einen echten Kampfgeist, obwohl sie die einzige Mannschaft bildeten, die mit weniger als 7 Teilnehmerinnen angetreten war. Sie waren von Anfang an als zahlenmäßiger Außenseiter aufgetreten. Trotzdem zeigten sie auf beeindruckende Weise, dass sie auf bayerischem Niveau sehr gut mithalten können und sogar einen Pokal mit nach Hause bringen konnten. Eine sehr gute Leistung!

Vielen Dank an Yasuko Haramaki für die Betreuung!

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